Klimawandel? Alles schon mal dagewesen (Prophezeiungen)

Odin, Sonntag, 07.04.2019, 11:07 (vor 134 Tagen) @ Odin

Hallo

Das Hauptproblem mit dem Klimawandel ist gar nicht die Frage, ob wir ihn selber mit verursachen.

Denn WENN wir ihn mit verursachen (Ausstoss von "Treibhausgasen"), dann sind wir politisch global nicht in der Lage unser Verhalten so zu ändern, dass die Notbremse gezogen wird.

Sind wir aber mit unserer Verbrennug fossiler Energieträger NICHT Mitverursacher, können wir ohnehin nur passiv mitbeobachten, was da spontan und ohne unser Zutun passiert. Da sollten wir dann noch froh sein, dass es in den letzten Jahren leicht "aufwärts" geht und nicht abwärts in eine neue Eiszeit.

In jedem Fall ist aber die Frage eine ganz andere.

Im mittelalterlichen Klimaoptimum und auch in der Warmzeit der Römer konnte man die Wärme als Gottesgabe dankbar annehmen. Man wusste es nicht einmal. Es war einfach so.

Heute sind wir so viele Menschen, dass unser globales System KEINERLEI Veränderungen verträgt, nicht nach oben und nicht nach unten. Denn bei beiden Veränderungen geht wertvoller Lebensraum verloren. Zwar entsteht anderer nutzbarer Lebensraum, aber der kann nicht einfach nach Bedarf an diejenigen neu verteilt werden, die ihren alten Lebensraum verlieren - etwa in Polynesien, in Bangla Desh, in grossen Teilen von Afrika oder auch bei uns in Holland und Norddeutschland. Dem stehen starre politische Strukturen entgegen. Wir können nicht plötzlich ausnutzen, wenn Teile von Sibirien bewohnbarer werden, denn Sibirien gehört den Russen. Wir können auch nicht plötzlich Grönland besiedeln, wenn das Eis verschwindet und dort einfache Landwirtschaft möglich wird.

Übrigens waren die Wikingersiedlungen auf Grönland ein Opfer der kleinen Eiszeit. Die hat ihnen damals um 1400 den Garaus gemacht.


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